AW: Kommunikationsaufruf II
Verfasst: 08.02.2006, 22:36
Wirklich weit bin ich noch nicht, aber ich denke es reich schon, um ein paar erste Eindrücke zusammenzufassen.
Zunächst einmal ganz allgemein zum Gameplay: Im Grunde genommen ist DDO nicht wirklich ein MMORPG. Die einzige von allen gemeinsam genutzten Zonen ist die Stadt (Stormreach) und diverse Tavernen. Ansonsten bewegt man sich nur in Instanzen (Indoor und Outdoor), um allein oder in einer Gruppe irgendwelche Quests zu erledigen. In gewisser Hinsicht ähnelt es Guildwars, wobei ich allerdings sagen muss, dass aus meiner Sicht DDO einen deutlich besseren Eindruck vermittelt.
Aber dennoch: Ein richtiges MMORPG ist es wohl nicht. Es vermittelt einfach nicht den Eindruck einer persistenten Welt in der sich ein paar tausend Spieler tummeln. D.h. (zumindest für mich) für gewisse Zeit wird es sicher Spaß machen, aber es ist wohl nichts wirklich langfristiges.
Doch der Reihe nach:
Die Character-Creation erfolgt in typischer MMORPG Manier. Bei der Individualisierung hat man meinem Empfinden nach ein paar mehr Möglichkeiten als ehemals(?) bei DAoC und ganz sicher mehr als bei WoW, mit SWG kann es sich aber kaum messen (SWG bleibt damit auch weiterhin ungeschlagener Meister im Bereich Character-Individualisierung)
Zur Auswahl stehen derzeit 5 Rassen und 9 Klassen, ich denke nicht dass dies bis zu Release noch sonderlich erweitert wird.
Das Spiel beginnt in einem Trainingsgebiet, in dem man mit der Steuerung und dem Quest-System vertraut gemacht wird. Ein halbwegs erfahrener MMORPG-Spieler findet sich hier recht schnell zurecht.
Es fallen aber gleich schon ein paar Besonderheiten ins Auge:
Die Graphik ist hübsch detailliert und im MMO-Sektor eindeutig in der Spitzenregion. Leider macht sich dieser Detailreichtum in den Tavernen (viele Spieler auf einen Haufen) auch gleich negativ bemerkbar. Zumindest meine Grafikkarte (FX6800GTO 256Mb, zwar nicht brandaktuell, aber kein Fliegengewicht) hat in den Tavernen bei hohen Details die Flügel gestreckt.
Ist man dann aber erst einmal in einer Instanz sind die Bewegungen äußerst flüssig und gut animiert. Im Vergleich zu einigen anderen MMOs hat man das Gefühl, hier deutlich mehr Bewegungsmöglichkeiten zu haben: Man kann Leitern erklimmen, über Kisten klettern usw. In den Instanzen kann man auch deutlich mehr mit der Welt interagieren als bei MMOs üblich. Kisten und Vasen können zertrümmert werden, man kann versteckte Türen per Skill oder Zauber ausfindig machen, Fallen aufspüren und entschärfen (mit Skill versteht sich), Schlüssel finden und einfache Puzzle lösen.
Um so erbärmlicher wirkt es da, dass man sich in den Tavernen nicht einmal auf einen Stuhl setzen kann. Aber dennoch: Die Möglichkeiten, die in den Instanzen geboten werden sind wirklich vielversprechend. Ein hübschen Zusatzdetail ist, dass es eine Erzählerstimme gibt, die an gewissen Stellen in einer Instanz in vereinfachter DM-Manier ein paar Details erläutert und gewisse Lösungsmöglichkeiten vorschlägt.
In DDO bekommt man keinerlei XP für das Töten von Monstern. XP wird einzig und allein durch das erfüllen von Quest erlangt. Manchmal besteht eine Teilaufgabe des Quests zwar darin, dieses oder jenes Monster zu töten, ist das aber nicht der Fall kann man so manchem Kampf durchaus aus dem Weg gehen (die meisten Gegner reagieren nicht, wenn man hinter ihrem Rücken vorbei schleicht).
Ist ein Kampf unvermeidlich, so macht sich schnell das leicht modifizierte AD&D System bemerkbar. Man hat zwar (wie gewohnt) HP und Mana (heißt hier zwar anders, aber das Konzept ist unverkennbar), jedoch regeneriert keines davon automatisch; außer man hält sich in einer Taverne auf. Abgesehen von Tränken und Zaubern besteht in einer Instanz die einzige Möglichkeit zur Regeneration darin, eine Rast einzulegen, was jedoch nur an bestimmten Punkten möglich ist. D.h. man muss hier zuweilen mit Bedacht vorgehen und sich die Kräfte einteilen. Wenn man einfach blind-links drauflos metzelt wird man ziemlich schnell aufgerieben.
Es sei erwähnt, dass man beim Betreten einer Instanz die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsstufen hat. Bei der höchsten führt ein direkter Sturmangriff meist nicht zum Ziel.
Mein bisheriges Fazit:
Sieht nach einem durchaus solidem Spiel aus, auch wenn ich es nicht direkt als MMO bezeichnen würde. Eher ein normales RPG mit erweiterter Multi-Player Funktionalität.
Insgesamt steht und fällt es mit der Anzahl und Individualität der Quests. Ich habe ein paar Klassen angespielt und bei jeder waren die anfänglichen Quests absolut identisch (und beim dritten Mal tot langweilig). Mir fehlt derzeit der Überblick, wieviele Quests bereits vorhanden oder geplant sind, aber man hat so ein wenig den Eindruck, dass man DDO wirklich "durchspielen" kann (eben so wie ein normales RPG).
Zunächst einmal ganz allgemein zum Gameplay: Im Grunde genommen ist DDO nicht wirklich ein MMORPG. Die einzige von allen gemeinsam genutzten Zonen ist die Stadt (Stormreach) und diverse Tavernen. Ansonsten bewegt man sich nur in Instanzen (Indoor und Outdoor), um allein oder in einer Gruppe irgendwelche Quests zu erledigen. In gewisser Hinsicht ähnelt es Guildwars, wobei ich allerdings sagen muss, dass aus meiner Sicht DDO einen deutlich besseren Eindruck vermittelt.
Aber dennoch: Ein richtiges MMORPG ist es wohl nicht. Es vermittelt einfach nicht den Eindruck einer persistenten Welt in der sich ein paar tausend Spieler tummeln. D.h. (zumindest für mich) für gewisse Zeit wird es sicher Spaß machen, aber es ist wohl nichts wirklich langfristiges.
Doch der Reihe nach:
Die Character-Creation erfolgt in typischer MMORPG Manier. Bei der Individualisierung hat man meinem Empfinden nach ein paar mehr Möglichkeiten als ehemals(?) bei DAoC und ganz sicher mehr als bei WoW, mit SWG kann es sich aber kaum messen (SWG bleibt damit auch weiterhin ungeschlagener Meister im Bereich Character-Individualisierung)
Zur Auswahl stehen derzeit 5 Rassen und 9 Klassen, ich denke nicht dass dies bis zu Release noch sonderlich erweitert wird.
Das Spiel beginnt in einem Trainingsgebiet, in dem man mit der Steuerung und dem Quest-System vertraut gemacht wird. Ein halbwegs erfahrener MMORPG-Spieler findet sich hier recht schnell zurecht.
Es fallen aber gleich schon ein paar Besonderheiten ins Auge:
Die Graphik ist hübsch detailliert und im MMO-Sektor eindeutig in der Spitzenregion. Leider macht sich dieser Detailreichtum in den Tavernen (viele Spieler auf einen Haufen) auch gleich negativ bemerkbar. Zumindest meine Grafikkarte (FX6800GTO 256Mb, zwar nicht brandaktuell, aber kein Fliegengewicht) hat in den Tavernen bei hohen Details die Flügel gestreckt.
Ist man dann aber erst einmal in einer Instanz sind die Bewegungen äußerst flüssig und gut animiert. Im Vergleich zu einigen anderen MMOs hat man das Gefühl, hier deutlich mehr Bewegungsmöglichkeiten zu haben: Man kann Leitern erklimmen, über Kisten klettern usw. In den Instanzen kann man auch deutlich mehr mit der Welt interagieren als bei MMOs üblich. Kisten und Vasen können zertrümmert werden, man kann versteckte Türen per Skill oder Zauber ausfindig machen, Fallen aufspüren und entschärfen (mit Skill versteht sich), Schlüssel finden und einfache Puzzle lösen.
Um so erbärmlicher wirkt es da, dass man sich in den Tavernen nicht einmal auf einen Stuhl setzen kann. Aber dennoch: Die Möglichkeiten, die in den Instanzen geboten werden sind wirklich vielversprechend. Ein hübschen Zusatzdetail ist, dass es eine Erzählerstimme gibt, die an gewissen Stellen in einer Instanz in vereinfachter DM-Manier ein paar Details erläutert und gewisse Lösungsmöglichkeiten vorschlägt.
In DDO bekommt man keinerlei XP für das Töten von Monstern. XP wird einzig und allein durch das erfüllen von Quest erlangt. Manchmal besteht eine Teilaufgabe des Quests zwar darin, dieses oder jenes Monster zu töten, ist das aber nicht der Fall kann man so manchem Kampf durchaus aus dem Weg gehen (die meisten Gegner reagieren nicht, wenn man hinter ihrem Rücken vorbei schleicht).
Ist ein Kampf unvermeidlich, so macht sich schnell das leicht modifizierte AD&D System bemerkbar. Man hat zwar (wie gewohnt) HP und Mana (heißt hier zwar anders, aber das Konzept ist unverkennbar), jedoch regeneriert keines davon automatisch; außer man hält sich in einer Taverne auf. Abgesehen von Tränken und Zaubern besteht in einer Instanz die einzige Möglichkeit zur Regeneration darin, eine Rast einzulegen, was jedoch nur an bestimmten Punkten möglich ist. D.h. man muss hier zuweilen mit Bedacht vorgehen und sich die Kräfte einteilen. Wenn man einfach blind-links drauflos metzelt wird man ziemlich schnell aufgerieben.
Es sei erwähnt, dass man beim Betreten einer Instanz die Wahl zwischen drei Schwierigkeitsstufen hat. Bei der höchsten führt ein direkter Sturmangriff meist nicht zum Ziel.
Mein bisheriges Fazit:
Sieht nach einem durchaus solidem Spiel aus, auch wenn ich es nicht direkt als MMO bezeichnen würde. Eher ein normales RPG mit erweiterter Multi-Player Funktionalität.
Insgesamt steht und fällt es mit der Anzahl und Individualität der Quests. Ich habe ein paar Klassen angespielt und bei jeder waren die anfänglichen Quests absolut identisch (und beim dritten Mal tot langweilig). Mir fehlt derzeit der Überblick, wieviele Quests bereits vorhanden oder geplant sind, aber man hat so ein wenig den Eindruck, dass man DDO wirklich "durchspielen" kann (eben so wie ein normales RPG).